RENN.mitte-Ausstellung BannerbildSave the Date: Nachhaltige Metropolregion Berlin-Brandenburg5. Jahrestagung RENN.mitte: Transformation zur Kreislaufwirtschaft, gemeinsam - gerecht - gestalten

Nachhaltigkeit gemeinsam erleben

Übergeordnete Angaben zum Projekt oder zur Aktion
Titel:
Nachhaltigkeit gemeinsam erleben
 
Ort:
14482 Potsdam
 
Projektwebseite:
 
Projekt ist Teil der Lokalen Agenda 21:
Nein
 
Gefördert durch:
ANU/MUGV
 
Beginn:
01. 07. 2014
 
Ende:
31. 12. 2014
 
Ebene:
Bundesland
 
Handlungsfelder:
  • nachhaltiger Konsum (Fairer Handel, Ökologische Produkte ...)
  • Gründung / Vernetzung von Initiativen
  • Nachhaltiges Wirtschaften (Regionale Kreisläufe und Vermarktung, umweltfreundliche Produkte ...)
  • Partizipatives Lernen (aktive Beteiligung an nachhalt. Entwicklung im Umfeld)
 
Zielgruppen:
  • Kinder / Jugendliche
  • Migrantinnen / Migranten
 

Informationstexte
Kurzbeschreibung:

Die Grundidee unserer Projektskizze war es, Modelle nachhaltigen, ökologischen und solidarischen Arbeitens und Produzierens zu entwickeln und praktisch auszuprobieren. Gleichzeitig war es unser Ziel, mit diesen Ideen und Konzepten in die Öffentlichkeit gehen und sie mit PartnerInnen in Potsdam und der Region zu diskutieren und in nachhaltige Bildungsprozesse einzubringen.
Damit verstehen wir uns als Teil einer globalen Bewegung, welche die heutigen Formen von Wirtschaftswachstum auf Grundlage der rücksichtlosen Ausbeutung von Menschen und Naturressourcen für verhängnisvoll für den Fortbestand des Planeten hält. Wir denken, es gilt vor Ort Alternativen zu erproben, die regionale Kreisläufe nutzt, statt Waren nur dort zu produzieren, wo es am billigsten ist, wir denken, es ist möglich, mit natürlichen Materialien zu arbeiten und ökologisch anzubauen, wir denken, Menschen sollten der Wert von Arbeit und Produktion wieder sehen und spüren können.
Dafür haben wir Bildungsangebote im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entwickelt und mit unseren KooperationspartnerInnen dafür geworben, in Nachhaltigkeitsstrategien und bei der Qualifizierung von Bildungsangeboten die Kritik an den aktuellen Formen von Produktion und Konsum mit neuen, konkreten Konzepten solidarischer und ökologischer Ökonomie zu verbinden.
Uns ging es darum, regionale Konzepte und praktische Projekte zu verbinden und dafür zu sorgen, dass sie wahrgenommen werden. Das geht am besten über Bildung. Gleichzeitig wollten wir immer wieder den globalen Charakter dieser Kritik und Bewegung deutlich machen.
In unseren konkreten Projekten haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Kurse und Workshops genau an diesen Stellen glaubhaft und sinnvoll werden: Wenn wir mit Kindern Holzspielzeug selbst herstellen und ihnen dabei vermitteln, wie dies sonst in China passiert, wenn wir Kleidung „upcyceln“ und uns dabei klar machen, unter welchen Bedingungen heute in Bangladesch Textilien produziert werden, wenn wir unser eigenes Gemüse auf den Permakulturen ernten im Bewusstsein, damit auf die künstlichen und genetisch veränderten Kulturen aus Almeria in Spanien verzichten zu können.

Wir halten es für wichtig, dass Menschen so lernen, so ihren Alltag erleben, dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, auch mit den eigenen Händen tätig zu sein, körperlich zu arbeiten und praktische und lebendige Erlebnisse und Ergebnisse ihrer Tätigkeit sehen und spüren zu können. Dies ist Teil unserer Idee von Eigenarbeit und Naturerlebnissen und beruht auf der Analyse, dass viele Menschen oft ausschließlichen Kopfarbeit über digitale Medien betreiben und kaum noch Bezüge zur Natur und zur Produktion der materiellen Güter haben, die sie täglich gedankenlos konsumieren.



Publikationen:

Broschüre "Nachhaltigkeit erleben"


Ansprechpartner:
Name:
Holger Zschoge
 
Institution:
Projekthaus Potsdam
 
Straße:
R. Breitscheidstrasse 164
 
Ort:
14482 Potsdam
 
E-Mail:
h.zschoge@foerderverein-inwole.de
 
Telefon:
0172/ 3940582
 
Fax:
 


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