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Obst im Havelland - eine Wanderausstellung

Übergeordnete Angaben zum Projekt oder zur Aktion
Titel:
Obst im Havelland - eine Wanderausstellung
 
Ort:
14550 Groß Kreutz / OT Götzerberge
 
Projektwebseite:
 
Projekt ist Teil der Lokalen Agenda 21:
Nein
 
Gefördert durch:
LA 21 / ANU
 
Beginn:
01. 07. 2010
 
Ende:
28. 02. 2011
 
Ebene:
Region
 
Handlungsfelder:
  • Natur- und Artenschutz
  • umweltverträglicher Tourismus / naturnahe Erholung
  • Entwicklung von Leitbildern / einer lokalen Agenda 21 für nachhaltige Entwicklung in der Kommune / Region
  • Nachhaltiges Wirtschaften (Regionale Kreisläufe und Vermarktung, umweltfreundliche Produkte ...)
  • Vermittlung von ökologischen Zusammenhängen
 
Zielgruppen:
  • Sonstige
 

Informationstexte
Kurzbeschreibung:




Obst im Havelland – Eine Wanderausstellung


1. Projektbeschreibung, Ziele und langfristiger Nutzen

Der Obstanbau in der Werderaner Region hat seit mehreren Jahrhunderten eine besondere, wenn nicht gar prägende Bedeutung in wirtschaftlicher, ökologischer und sozio-kultureller Hinsicht. Die Entwicklung dieser Kulturlandschaft, die Bedeutung in der heutigen Zeit sowie Handlungsmöglichkeiten und Denkanstösse zur Erhaltung für künftige Generationen wird in der Ausstellung gezeigt

Ökonomisch ist der Obstanbau zur Zeit für zahlreiche Unternehmen und Familien eine wichtige Einkommensquelle. Dabei ist nicht nur der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung von wirtschaftlicher Bedeutung, sondern mittlerweile auch die Imagebildung "Obstregion Werder" als touristisches Vermarktungsmittel relevant. So kommen jährlich zigtausende Erholungssuchende zur Obstbaumblüte nach Werder und Umgebung. Durch die Eröffnung des Havelradweges im Juni 2008 gewinnt auch die westliche Randregion immer mehr an Bedeutung.

Der agrarische Strukturwandel hat und wird auch noch weiter Auswirkungen auf den Obstanbau in der Region haben, nicht nur wirtschaftlich sondern damit einhergehend auch ökologisch und soziokulturell. Die Veränderung der Betriebsstruktur, fehlender Berufsnachwuchs, die Erneuerung alter Bestände, bzw. die Entwicklung aufgelassener Anbauflächen sind nur einige Probleme die der Strukturwandel mit sich bringt.

Mit der Ausstellung wird die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Obstanbau dargestellt und einem breiten Publikum in der Region zugänglich gemacht werden. Die Ausstellung zeigt auf:

 wie sich der Obstanbau entwickelt hat
 welche wirtschaftliche, ökologische und sozio-kulturelle Bedeutung der Obstanbau in der Region hat,
 welche Probleme und aktuellen Entwicklungen zurzeit anstehen und
 welche Handlungsmöglichkeiten jeder Einzelne zur nachhaltigen Entwicklung der Obstbestände in der Werderaner Region hat.

Ein Zweck der Ausstellung ist es, zu verdeutlichen, dass der Strukturwandel beeinflussbar ist. Dabei spielt neben der Förderpolitik insbesondere die Motivation der Bevölkerung eine Rolle, die sich aktiv an den Prozessen in ihrer Region

beteiligen kann und auch muss. Ein erster Schritt ist das Aufzeigen der Situation, was mit dieser Ausstellung geschieht. Weitere Maßnahmen, insbesondere Bildungs- und Motivationsmaßnahmen müssen folgen. Wir versprechen uns von dem Projekt einen Beitrag für eine weiterführende nachhaltige Entwicklung des Obstanbaus in der Region, die mit der Bevölkerung, den regionalen Akteuren und Vereinen umgesetzt werden soll.


2. Konzept der Tafeln

 Die Anfänge des Obstanbaus
 Das Werderaner Gebiet
 Die Entwicklung des HOG
 Arbeit im Obstbau
 Wirtschaftsfaktor Obstbau
 Obstprodukte
 Naturschutz
 Obst im Hausgarten
 Tourismus
 Ausblick



Publikationen:

Eine Wanderausstellung mit 10 Ausstellungstafeln


Ansprechpartner:
Name:
Inge Bieler
 
Institution:
GSG mbH
 
Straße:
Bergstr. 1
 
Ort:
14550 Groß Kreutz / OT Götzerberge
 
E-Mail:
office.berlin@gsg-netzwerk.de
 
Telefon:
030 - 23608298
 
Fax:
030 - 23608297
 


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