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Forschungsverbund Gemeinschaftsnutzung

Übergeordnete Angaben zum Projekt oder zur Aktion
Titel:
Forschungsverbund Gemeinschaftsnutzung
 
Ort:
Land Brandenburg
 
Projekt ist Teil der Lokalen Agenda 21:
Nein
 
Beginn:
01. 01. 2002
 
Ende:
31. 12. 2004
 
Ebene:
Bundesland
 
Handlungsfelder:
 
Zielgruppen:
 

Informationstexte
Kurzbeschreibung:

Gemeinsam nutzen, lokal gestalten:
Gemeinschaftsnutzungsstrategien als Faktor für Stabilisierung und nachhaltige Entwicklung in ländlichen Räumen Brandenburgs


Der Forschungsverbund Gemeinschaftsnutzung untersucht Gemeinschaftsnutzungseinrichtungen in ländlichen Regionen Brandenburgs daraufhin, ob sie einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität leisten können, indem sie die Infrastruktur und den sozialen Zusammenhalt verbessern, die lokale Ökonomie stärken und eine ressourcenschonende Versorgung ermöglichen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, innovative Ansätze gemeinschaftlicher Nutzung aufzugreifen und als zukunftsfähige Elemente lokalen Handelns und Gestaltens zu untersuchen und zu fördern.
Dazu werden für Gemeinschaftsnutzungseinrichtungen
- die soziokulturellen Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren ermittelt (Teilprojekt Implementationsforschung),
- die Umweltentlastungspotenziale in Abhängigkeit vom NutzerInnenverhalten und dem Nutzungskontext untersucht (Teilprojekt Umweltforschung),
- arbeitsmarkt- und sozialpolitische Instrumente zur Integration zukunftsfähiger existenzsichernder Beschäftigungsformen entwickelt (Teilprojekt Beschäftigungsforschung),
- ein Bildungskonzept entwickelt, das sich an den Weiterbildungsbedarfen und Erfordernissen zur Entwicklung und Stabilisierung einer lokalen Ökonomie orientiert (Teilprojekt Bildungsforschung) sowie
- das ExpertInnenwissen aus Wissenschaft und Praxis in einem wechselseitigen Lern- und Erfahrungsprozess integriert (Teilprojekt Kooperationsforschung).

Durch die Ziele der Teilprojekte werden verschiedene Untersuchungsdimensionen in die Arbeit des Forschungsverbundes integriert und somit Aussagen über die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Relevanz von Gemeinschaftsnutzungen möglich.

Als Ergebnis werden Aussagen darüber erwartet, ob Gemeinschaftsnutzungseinrichtungen einen Stabilisierungsfaktor für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum darstellen, indem sie beispielsweise mittelfristig neue Beschäftigungsperspektiven bieten und/oder eine ressourcenschonende Versorgung ermöglichen. Daneben sollen die Gemeinsamkeiten der im Land Brandenburg existierenden Einrichtungen hinsichtlich ihrer Bedürfnisse, Zielrichtungen und Probleme identifiziert werden.

Der Forschungsverbund des BMBF-geförderten Projekts setzt sich aus folgenden Partnern zusammen: LASA Brandenburg GmbH (Koordination), Technologie- Netzwerk Berlin e.V., TU Berlin und Zentrum Technik und Gesellschaft sowie nexus - Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung.



Publikationen:

"Gemeinsam nutzen, lokal gestalten: Gemeinschaftsnutzungseinrichtungen - Perspektiven für Beschäftigung und reginoale Versorgung in ländlichen Räumen Brandeburgs" Tagungsdokumentation Auftaktveranstaltung 13.5.02

"Gemeinsam nutzen, lokal gestalten: Entwicklungspotenziale von gemeinschaftsnutzungseinrichtungen" Dokumentation Workshop 19.11.02

Piek, Marion; Jacobs, Uta:
Gemeinsam tut gut. Welchen Nutzen haben Gemeinschaftsnutzungseinrichtungen? In BRANDaktuell 3/2002

Piek, Marion:
?Gemeinsam nutzen, lokal gestalten?: Beschäftigungspotenziale von Gemeinschaftsnutzungseinrichtungen. In: Neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Erfahrungen aus Praxis und Politik zusammengestellt und ergänzt von Kurt Krambach. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Manuskripte 31, Juni 2002

Piek, Marion; Berger, Reinhard:
Eigeninitiative und bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam nutzen, lokal
gestalten - Forschungsprojekt stärkt regionale Ökonomie. In: BRANDaktuell 1/2003

Pomologischer Garten in Döllingen ? Ein Gemeinschaftsnutzen ist auch dabei. In BRANDaktuell 3/2003



Ansprechpartner:
Name:
Marion Piek
 
Institution:
LASA Brandenburg GmbH
 
Straße:
Wetzlarer Str. 54
 
Ort:
14482 Potsdam
 
E-Mail:
marion.piek@lasa-brandenburg.de
 
Telefon:
0331/6002-208
 
Fax:
 


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